Vereinsgeschichte

- Vereinsgründung 1928 


Am 12. März 1928 war es auch in Heggen endlich soweit. Georg Berghaus und Willi Schade gingen zum Schuhmachermeister Josef Sternberg und baten ihn, bei der Gründung eines Fußballvereins zu helfen. Sternberg, der zwei Jahre vorher den Gesellenverein mitbegründete, hatte ein Herz für die Jugend und stellte sich sofort zur Verfügung. Seine Aufgeschlossenheit und Begeisterung übertrugen sich auf viele junge Sportler. So wurde noch im gleichen Jahr der Sportverein aus der Taufe gehoben. In der Gründungsversammlung wurde Josef Sternberg auch zum 1. Vorsitzenden gewählt. Willi Hesener, der schon Erfahrungen in Lenhausen gesammelt hatte, wurde 2. Vorsitzender. Im Jahr 1997 leben noch zwei Gründungsmitglieder. Peter Hermes und Fritz Sprenger waren nämlich bei der Gründungsversammlung auf Schrieners Saal dabei. 
Der neue Verein schloss sich nicht dem Westdeutschen Spielverband an, dem nur 5 Vereine aus dem Kreis Olpe angehörten. Die Heggener Sportler traten der DJK (Deutsche Jugend-Kraft) bei, der 18 Kreisvereine angehörten. Das hatte auch wirtschaftliche Gründe, denn so wurden weite und kostspielige Fahrten in die Nachbarkreise vermieden. Die DJK war ein Sportverband der katholischen Kirche und unterhielt einen organisierten Spielbetrieb. 

Das Problem „Sportplatz“ 
Die Begeisterung im jungen Verein war zwar groß, doch es fehlte ein geeignetes Gelände für den Sportplatz. Felder oder Wiesen wurden von den Besitzern nicht zur Verfügung gestellt. Nach langem Für und Wider wurde das hügelige und steinige Gelände auf dem Daspel zum Fußballplatz ausersehen. Doch zunächst gab es viel Arbeit mit Hacke, Schüppe und Schubkarre, um den mit Löchern und Buckeln versehenen Daspel so zu planieren, dass man dort Wettspiele austragen konnte. Was damals in freiwilliger Arbeit uneigennützig geleistet wurde, kann man heute kaum noch ermessen. So wurde mit einem großen Arbeitsaufwand ein Spielfeld von 70 m x 30 m erstellt.

- Der Spielbetrieb (1929-1934) 


Der Spielbetrieb wurde in der C-Klasse aufgenommen. Schon 1929 wurde man Meister in dieser Klasse. Nach der Meisterschaft in der B-Klasse (1930) schafften die Fußballer dasselbe Kunststück in der spielstarken A-Klasse. Mit diesen Erfolgen eroberte sich der junge Verein viele Freunde und gewann auch Unterstützung in der Bevölkerung. Auch eine 2. Mannschaft konnte gegründet werden, die in ihrer Klasse gute Plätze belegte. Die damalige Jugendmannschaft wurde 1932 sogar Kreismeister. Auch eine Handballabteilung wurde ins Leben gerufen. Die Mannschaft spielte Feldhandball mit wechselndem Erfolg. Vor allem die Spiele gegen die spielstarken Maumker blieben allen in guter Erinnerung. 
1931/32 musste der Sportplatz vergrößert werden, da er nicht mehr den vom Verband geforderten Maßen entsprach. Viele junge Männer waren damals arbeitslos. Sie wurden erfasst, und für einen Stundenlohn von 15 Pfennig schufteten sie schwer, um den Platz zu vergrößern. Josef Sternberg holte jeden Freitag das Geld zur Auslöhnung in Attendorn ab, da er Amtsvertreter für Jugendpflege war. Nicht zu vergessen ist die tatkräftige Hilfe des Gesellenvereins, dem die DJK-Fuß-und Handballer angeschlossen waren. 

 

- Auflösung des Vereins 1934

 

Im Jahr 1934 kam der Fußballsport in Heggen zum Erliegen. Da der Sportverein der katholischen Sportorganisation DJK angehörte, war ihm nach einer Verordnung der Nationalsozialisten jede sportliche Betätigung untersagt. Der Landrat des Kreises Olpe meldete lt. Stadtarchiv Attendorn vom 16.03.1937 an die Gestapo (Geheime Staatspolizei): „Die DJK in Heggen hat sich freiwillig aufgelöst. Sie war eine Unterabteilung des noch bestehenden Gesellenvereins. Die verbliebenen Schulden hat der katholische Gesellenverein bezahlt. Der Sportplatz in Heggen war durch die DJK angemietet und wurde nach deren Auflösung der Volksschule zur Verfügung gestellt.“ Der Sportplatz wurde allerdings in diesen Jahren nicht allein für den Schulsport genutzt. Auch den Nazi-Organisationen diente er als Aufmarsch- und Übungsgelände. 1937/38 fand sich eine Mannschaft von Jugendlichen zusammen, die Spiele gegen andere „wilde“ Mannschaften austrug. Aus dieser Zeit stammte auch die blau-rote Kluft. Die Spieler bezahlten sie in Raten von 50 Pfennig vom Taschengeld. Auch viele 10-14-jährige Schüler waren vom Fußballsport fasziniert, verbrachten viele Stunden auf dem Daspel und organisierten bis gegen Ende des Krieges Spiele gegen Nachbarorte wie Ennest, Finnentrop oder Lenhausen. Der Spielbetrieb der Erwachsenen hörte in den letzten Kriegsjahren allerdings völlig auf, denn alle jungen Männer wurden zur Wehrmacht eingezogen.

-Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg 


Seit dem Kriegsende war fast ein Jahr vergangen, als begeisterungsfähige junge Männer den Verein von 1928 wieder aufleben ließen. Heinz Leifeld und Walter Mertens beriefen im März 1946 eine erste Versammlung beim Schriener ein. Paul Gerritzen wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt, Walter Mertens wurde Schriftführer und Josef Bertels Kassierer. Nach der Gründung eines Turn- und Rasensportvereins für den Kreis Olpe trat man diesem sofort bei. Heggen wurde in die 2. Kreisklasse eingestuft und spielte dort mit wechselndem Erfolg. Die Mannschaft bestand fast nur aus Spielern, die den Krieg mitgemacht hatten und aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren. Viele litten noch unter gesundheitlichen Folgeschäden, und auch die schlechte Ernährung spielte eine ernste Rolle. 


Ein großes Problem war die Transportfrage bei Auswärtsspielen. Zu den Spielen in den Nachbarorten ging man meist zu Fuß. Als Transportmittel stand zu-nächst nur der Lastwagen mit „Holzvergaser“ vom Berghaus Hannes zur Verfügung. Auf dem Weg nach Wenden versagte er allerdings zweimal (u.a. am Fuße des Rhoder Kopfes), und die Mannschaften (1. Mannschaft und Jugend) mussten vorgehen, bis der Lastwagen nachkam. In Wenden angekommen war es jedoch so spät, dass die Spiele erst gar nicht angepfiffen wurden. Da war der Opel-Blitz von Dr. Gottfried Rademacher schon ein Fortschritt. Mit sicherem Motor, unter einer Plane und auf Holzbänken, fühlte man sich schon wohler. Mit Gesang und guter Laune fuhr man zu den Auswärtsspielen. Schwierigkeiten gab es auch mit dem Schuhwerk. Fußballschuhe konnte man meist nur mit Kompensationsgeschäften beschaffen (z. B. gegen Butter oder Kartoffeln). 

- 1947

Im Jahr 1947 musste der SV Heggen Pfingstsamstag beim Nachbarn SV 04 Attendorn (Bezirksklasse) zum Pokalspiel antreten. Der Tag wurde zu einem Meilenstein für den Fußballsport in Heggen. Vor 2000 Zuschauern siegte der krasse Außenseiter Heggen in letzter Minute 2:1. Das beflügelte die 1. Mannschaft derart, dass sie ein Jahr später in die 1. Kreisklasse aufstieg.
Gern kamen in den ersten Nachkriegsjahren auch höherklassige Vereine zum SV Heggen. Gegen ein gutes Essen für die Aktiven traten Vereine aus dem Ruhrgebiet und dem Kölner Raum zu Freundschaftsspielen an: Preußen Dellbrück, Sportverein 93 Köln, Sportfreunde Katernberg, Dortmund 95, Spvg. Erkenschwick und Sportfreunde Siegen. Im Sommer 1947 gründeten sich zwei Handballmannschaften. Die erste nahm im Spieljahr 1947/48 an der Meisterschaft der Kreisklasse Olpe teil. Wie schlecht die Voraussetzungen für den Spielbetrieb waren, geht aus einer Einladung an den TV Oberhundem vom 09.09.1947 hervor, in der es heißt: „Da unsere Mannschaft erst seit 4 Wochen besteht und wir leider noch nicht im Besitz eines Handballs sind, möchten wir Sie bitten, Ihren Handball mitzubringen. Sollten Sie allerdings in derselben Lage sein wie wir, dann bitten wir ebenfalls um rechtzeitige Benachrichtigung, da wir dann versuchen müssten, bei einem Nachbarverein einen Ball auszuleihen.“ 
Im Jahr 1948 - eine Woche vor der Währungsreform - wurde das 20-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Festplatz war Hellers Hof. Unter Leitung des 1. Vorsitzenden Willi Sangermann wurde der alte Zeltplatz in freiwilliger Arbeit von den Aktiven des Vereins planiert, um Platz zu schaffen für Schausteller und Kirmesattraktionen. Alle Mannschaften (Knaben, A-Jugend, 1. und 2. und Altherren Fußballmannschaft, sowie zwei Herren- und eine Heggener Damen-Handballmannschaft) beteiligten sich am Sportprogramm. Im Fußballwerbespiel schlug die Bezirksklassenmannschaft von Finnentrop die Sportfreunde aus Köln mit 3:1. Die Heggener Herren-Handballmanschaft verlor gegen Schmallenberg 1:7. Ca. 1500 Zuschauer verfolgten die Spiele. 

- Aufschwung und Erfolge 1948-1963 


Als der 1. Vorsitzende Willi Sangermann 1948 nach Olpe verzog, übernahm Josef Sternberg wieder den Vorsitz im Verein. Durch seine unermüdliche Tätigkeit gedieh das Vereinsleben. 1953 konnte unter Beteiligung vieler Nachbarvereine das 25jährige Jubiläum gefeiert werden. Im Hauptspiel schlug der TuS Eiringhausen (mit Hubert Kümhof und Wolfgang Hesener) die Spvg. Olpe mit 3:1. 
Aufgrund guter Jugendarbeit rückten immer mehr Jugendspieler in die 1. Mannschaft auf und ein stetiger Leistungsanstieg war zu verzeichnen. Im Spieljahr 1956/57 übernahm der vom TuS Eiringhausen zurückgekehrte Hubert Kümhof das Training. Am Ende der Saison stand die 1. Mannschaft ungeschlagen an der Tabellenspitze der 1. Kreisklasse und hatte den Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft. Nach dem letzten Spiel (1:0 in Oberveischede, Siegtor durch Ludwig Kümhof) wurde die Mannschaft mit großem Jubel in Heggen empfangen. 
In der Bezirksklasse spielte der SV nun eine unerwartet gute Rolle. Im ersten Jahr musste man nur dem TuS Iserlohn 46 den Vortritt lassen. Dieser gewann das entscheidende Spiel am Seilersee vor über 3000 Zuschauern mit 2:0. In diesem Spieljahr schoss Mittelstürmer Heinz Entrup 39 Tore. 
Das 30jährige Gründungsfest wurde am 17. und 18. Mai 1958 mit einem Fußballprogramm bestritten. Der SV schlug im Werbespiel den FC Fröndenberg mit 3:2. 
Das Bezirksklassenjahr 1958/59 endete mit einem 4. Platz. Danach folgte, das von Erfolg gekrönte, 3. Jahr in der Bezirksklasse. Zwar war Wolfgang Hesener, eine der Stützen in der 1. Mannschaft, nach Iserlohn gewechselt, doch nach 23 Siegen, einem Unentschieden und 4 Niederlagen war die Meisterschaft mit 5 Punkten Vorsprung vor Jahn Werdohl. Das bedeutete gleichzeitig Aufstieg in die Landesliga, damals zweithöchste Amateurklasse. Nach dem entscheidenden 2:1 Sieg vor 1000 Zuschauern in Meinerzhagen konnte Spielführer Paul Becker die Glückwünsche des Gegners und der jubelnden Heggener Anhänger entgegennehmen. 
Als die Meisterelf vom letzten Spiel (1:0 Sieg beim VfB Meggen) heimkehrte, war in Heggen alles auf den Beinen, um die Fußballer beim Gasthof Rinke zu empfangen. Rund 1000 Heggener schlossen sich dem Zug durch Heggen an, begleitet von den Musikern der Feuerwehr und Fähnchenschwenkenden Kindern, den treuesten Schlachtenbummlern. In der vollbesetzten Schützenhalle fand die Gratulation statt, an der sich alle Dorfvereine, der Fußballkreis Olpe sowie der Westfälische Fußballverband beteiligten. Vorsitzender Hubert Funke bedankte sich bei allen, die zum Erfolg beigetragen hatten und bei den Gratulanten. In der Landesliga setzten sich gute Leistungen und Erfolge fort. Mit einem beachtlichen Mittelplatz und ausgeglichenem Punktekonto (28 :28) konnte man durchaus zufrieden sein. Das 2. Landesligajahr 1961/62 war wohl das erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Nach der Rückkehr von Wolfgang Hesener vom TuS Iserlohn und dem Einbau jüngerer Spieler (Manfred Becker, Georg Stuff, Günter Hermes, Albert Sondermann) lieferte sich die Mannschaft lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TuS Iserlohn, der am Ende jedoch die Nase vorn hatte. Der 2. Platz mit deutlichem Vorsprung vor dem Dritten (Oestrich) war jedoch ein großer Erfolg. 
Durch den Weggang von Karl Hesener zu den Sportfreunden Siegen und den Platzumbau (schlechte Trainingsmöglichkeiten und Auswärtsspiele in der 1. Serie) war die Mannschaft geschwächt, und am letzten Spieltag der Saison 1962/63 fiel die Entscheidung: Heggen musste zurück in die Bezirksklasse. 
Durch den oben erwähnten Platzumbau erhielt der Daspel ein völlig anderes Aussehen. Die Spielfläche erhielt die vorgeschriebenen Maße 105 x 65 m. Ein 3 m hoher Wall wurde rund um das Sportgelände aufgeschüttet. Die beiden Längsseiten erhielten Stufen für die Zuschauer. Um das Fußballfeld wurde eine 400-m-Aschenbahn für die Leichtathleten angelegt. Auch Weitsprung- und Kugelstoßanlage gab diesen die Möglichkeit, Mehrkämpfe durchzuführen und das Sportabzeichen abzunehmen. Am Eingang wurden 2 Gebäude mit Kassenhaus, Duschräumen, Ankleidekabinen und Aufenthaltsräumen gebaut. Am 1. und 2. August 1964 war die feierliche Einweihung mit Freundschafts- und Pokalspielen, Wettkämpfen und anderen Sportarten sowie einem Festkommers in der Schützenhalle. 1975 wurde die Flutlichtanlage installiert und mit einem Spiel gegen den VFL Bochum vor rund 1600 Zuschauern eingeweiht. 

 

- Auf und ab bis in die 90er Jahre 


Bis 1970 spielten die Heggener mit wechselndem Erfolg in der Bezirksklasse. Das Gerüst der Mannschaft bildeten lange die Spieler aus der Landesligazeit. Dann erfolgte nach 13 Jahren der Abstieg in die Kreisklasse. 1974 gelang der Wiederaufstieg, nach 2 Jahren war jedoch der erneute Abstieg zur Kreisklasse. 1978 erreichten die Fußballer pünktlich zum 50- jährigen Vereinsjubiläum die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksklasse. 
Vorsitzender war inzwischen nach Josef Brandenburg (1966-1974) und Josef Berghaus (1974-1977) Klaus Berghaus 1977-1980), dem Paul Voß folgte (1980-1993). 1982 gelang nach einem 1:0 Sieg beim RSV Listertal erneut der Aufstieg in die Landesliga. In dieser Klasse hielt sich die Mannschaft über den beachtlichen Zeitraum von 10 Jahren. Durch Spieler wie Ludwig Scheerer, Ralf Hesener, Thomas Kümhof sowie der Brüder Matthias, Christoph und Markus Entrup und Frank und Thomas Breidebach hatte diese Mannschaft einen guten Ruf, auch über die Kreisgrenzen hinaus. Die Meisterschaft verfehlte sie mehrfach knapp. 1992 jedoch stieg Heggen wieder in die Bezirksklasse ab, 1994 kam der Abstieg in die Kreisliga. „Am Daspel gehen die Lichter aus“, las man in der Presse. Auch im Jahre 1997 befindet sich die Heggener 1. Mannschaft noch in der Kreisliga auf dem 5. Platz (April 1997). 
1993 übernahm Manfred Schloßmacher den Vereinsvorsitz von Paul Voß, der wegen seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Noch unter Paul Voß wurde mit der Planung und dem Bau eines völlig neuen Vereinshauses am Sportplatz begonnen. Am 10.12.1994 konnte es eingeweiht werden. Herzstück des Klubheims ist ein 50 qm großer Schulungsraum. Bei der Finanzierung leistete der Verein einen Eigenanteil von 217.000 DM. Daher mussten auch die Mitglieder mit einer Sonderzahlung oder Arbeitsstunden zur Unterstützung herangezogen werden. 
Leider klagen die Verantwortlichen über das Desinteresse der Heggener Bevölkerung. Nur noch wenige Zuschauer finden den Weg zum Daspel. Das mag daran liegen, dass sich das Interesse, vor allem der Jugend, auf andere Freizeitgebiete verlagert hat. Es mag aber auch daran liegen, dass die besten Heggener Fußballspieler in den letzten Jahren den Verein verlassen haben und auswärts - vielfach bei höherklassigen Vereinen - spielen. So stellte die Westfalenpost im Winter 96/97 eine Mannschaft zusammen, die aus Heggener Spielern bestand, die in anderen Vereinen spielen. 

- Der SV Heggen 1997 


In der Jahreshauptversammlung 1997 wurde „Alland“ Breidebach, in den 50er und 60er Jahren Torwart der 1. Mannschaft, nach 30jähriger Tätigkeit als Betreuer der 1. Mannschaft und als Spielausschußvorsitzender verabschiedet. Über all die Jahre war er der „gute Geist“ der 1. Mannschaft und hat sich mit beispiello-sem Einsatz um das Wohl des Vereins gekümmert. 
Nachdem Manfred Schloßmacher nach 3-jähriger Amtszeit vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktrat, wurde Heinz Hedrich von der Versammlung als Nach-folger gewählt. Der Vorstand im Jahr 1997: 1. Vorsitzender: Heinz Hedrich, 2. Vorsitzender: Thomas Kaufmann, Geschäftsführer: Horst Rokitte, Kassierer: Reinhard Hesener, Vorsitzender der Jugendabteilung: Norbert Jackels, Schiedsrichter: Siegfried Daum, Norbert Wittig, Carsten Sieg, Sebastian Weber. 1997 hatte der SV 487 Mitglieder. Ehrenvorsitzende sind Josef Sternberg und Paul Voss 
Der SV Heggen hat sich über 8 Jahrzehnte bemüht, den Fußballsport zu fördern und vielen ein Umfeld zu schaffen, in dem Freude an sportlicher Betätigung sowie Freundschaft und Kameradschaft ermöglicht wurden. Der Verein hat glänzende Höhepunkte, aber auch Rückschläge erlebt. Es ist zu hoffen, daß sich auch in Zukunft Verantwortliche finden, die vor allem der Jugend im SV Heggen eine sportlich-kameradschaftliche Heimat bieten.

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