Amateure mit unglücklicher Niederlage gegen Attendorn/Schwalbenohl |

Am vergangenen Sonntag gastierte Heggen II zum Nachbarschaftsduell (nein, kein Derby) bei der ersten Mannschaft des FC Attendorn-Schwalbenohl. Nach zwei Siegen und einem ausgiebigen spielfreien Wochenende konnte man mit dem Saisonstart absolut zufrieden sein. (*Ironiemodus an*) Spiele gegen erste Mannschaften erfreuen sich in Kreisen der Heggen Amateure stets großer Beliebtheit, schließlich erfolgt der Anstoß erst um 15:00 Uhr (*Ironiemodus aus*). Ergo: Der komplette Sonntag war quasi schon vor Anpfiff im Sack.

Nichtsdestotrotz startete Heggen II motiviert in den Tag und wollte ungeschlagen bleiben. Spoiler: Dieses Vorhaben sollte ärgerlicherweise und unglücklich scheitern. Mit einer üppig gefüllten Bank (sieben Spieler) konnte man personell aus dem vollen schöpfen, lediglich die etatmäßige ewige Nummer 1 Tille-Face weilte im wohlverdienten Urlaub und wurde durch Neuzugang André Müller ersetzt, welcher in seinem ersten Spiel eine gute Leistung zeigte.

Das Spiel bot über 90 Minuten eine ausgeglichene Partie mit wenigen Höhepunkten. Der einzige Treffer sollte nach einer Viertel Stunde fallen. Nach einem Zweikampf am Strafraumeck gab der „Unparteiische“ einen Freistoß zugunsten der Heimmannschaft, welcher zweifelsohne ein schlechterer Witz war, als alle Bühnenprogramme von Mario Barth zusammen. Es kam, wie es kommen musste: Nachdem der Freistoßkopfball von André Müller zunächst stark pariert wurde, stand Attendorns Dubina goldrichtig und schob den Ball zum goldenen Treffer des Tages über die Linie. Das von Zweikämpfen, Nickligkeiten und rätselhaften Entscheidungen bestimmte Spiel war zwar entsprechend nicht sonderlich ansehnlich, aber zumindest spannend bis zur letzten Minute. In der Schlussphase versuchte es Heggen II mit der Einwechselung von Lucas „Biggolino“ Battaglia so wie David Hasselhoff an der Berliner Mauer 1989 zu machen und die Wende herbeizuführen. Im Gegensatz zu „The Hoff“ sollte dieses Vorhaben jedoch scheitern. Die Attendorner Defensivmauer hielt im Gegensatz zu ihrem berühmten Pendant in Berlin bis zur letzten Minute stand. Letztlich musste man sich also in einem ausgeglichenen Spiel 0:1 geschlagen geben. Sicherlich rief man an diesem Sonntag nicht seine beste Leistung ab, dennoch konnte man mit einer ersten Mannschaft über 90 Minuten lang mithalten, was nicht die negativste Erkenntnis für den weiteren Saisonverlauf ist. Ärgerlich ist zweifelsohne das „wie“, da die Entstehung des